Stell dir vor, du wachst auf und dein Smartphone ist weg. Kein WhatsApp, kein TikTok, kein Highspeed-Internet – stattdessen schreiben wir das Jahr 1994. Genau auf diese Zeitreise begaben sich diese Woche unsere drei 6. Klassen der Lobdeburgschule. An drei aufeinanderfolgenden Projekttagen hieß es im Stadtteilzentrum Westside: „Mission Smartphone – Der Code zur Gegenwart“.
Eine Mission, fünf Stationen
Um wieder sicher im Jahr 2026 anzukommen, haben sich die Schüler*innen durch einen spannenden Parkour mit fünf knifflige Stationen gearbeitet, entwickelt vom Team netpäd- team Jena:
- Smartphones & Social Media: Was geben Apps über mich preis?
- Gaming: Mehr als nur Zocken – was macht den Reiz aus und wieviel Geld kann man da ausgeben?
- Hatespeech: Wie gehen wir fair miteinander um, wenn es im Netz mal kracht?
- Influencer*innen: Schein oder Sein? Wer beeinflusst uns eigentlich?
Erst nachdem alle Rätsel gelöst und die Aufgaben rund um Privatsphäre, Netiquette und Konsumverhalten bewältigt waren, ließ sich der „Code zur Gegenwart“ knacken.
Teamarbeit als Schlüssel zum Erfolg
Das Besondere an diesen Tagen war nicht nur der fachliche Input von netpäd Jena, sondern das starke Miteinander. Organisiert von unserer Schulsozialarbeit, fanden die Klassen im Westside den idealen Raum, um fernab vom Unterricht gemeinsam zu diskutieren und zu reflektieren. Die Lehrkräfte und Schulsozialarbeiter*innen der Lobdeburgschule begleiteten die Schüler*innen durch den Tag.
Erfolgreiche Landung im Hier und Jetzt
Gegen 12:30 Uhr war die Mission jeweils beendet. Alle drei Klassen haben die Rückkehr in die Gegenwart geschafft – allerdings mit einer Menge neuem Wissen im Gepäck. Wir sind uns sicher: Der bewusste Umgang mit dem Handy ist nach diesen Projekttagen kein „geheimer Code“ mehr, sondern geleiteter Alltag für unsere Sechstklässler.